Aufgrund folgender Tatsachen erwarten und vermissen wir bis jetzt eine klare Stellungnahme des Landratsamtes gegen den geplanten Steinbruch …
 

  • Die Abbildung zeigt das  Schreiben der Landrätin Tanja Schweiger an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier
  • Darin äussert sie deutlich ihre Bedenken gegen die geplante Stromtrasse.
  • Sie weist darin ausdrücklich auf die Zuwiderhandlung gegen die Landschaftsschutzverordnung hin.

 

 

Zitat aus dem Schreiben:
“Alleine im Bereich „Falkensteiner Vorwald mit Donaurandspalte und Regental” ergibt sich neben der Kreisstraße R43 eine dauerhaft waldfreie Fläche von etwa 6,6 Hektar
und läuft damit der Landschaftsschutzverordnung zuwider. Die geplante Trasse stellt einen massiven Eingriff in den Gehölz- und Waldbestand dar.”

 

Der Steinbruch würde im exakt selben Waldgebiet liegen.

Er würde mindestens die doppelte Fläche der Trasse beanspruchen.

Er würde einen massiven Eingriff in den Waldbestand darstellen.

Er hätte eine geringe wirtschaftliche und lokal begrenzte Bedeutung.

 

 

Wir stellen somit fest, dass der geplante Steinbruch ebenso wie die Stromtrasse der geltenden Landschaftsschutzverordnung komplett zuwider läuft, einen massiven Eingriff in den Gehölz- und Waldbestand darstellt und deshalb abzulehnen ist.

 
Wir fordern das Landratsamt deshalb dazu auf, analog zur Stromtrasse eine klare Ablehnung des geplanten Steinbruchs auszusprechen.